Waldbrand --Großübung--

Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Neustadt - Schneeren, Schneerener Krug
Datum 03.09.2022
Alarmierungszeit 10:41 Uhr
Alarmierungsart DME - Vollalarm (Still)
eingesetzte Kräfte

FF Neustadt
FF Borstel
    FF Büren
      FF Eilvese
        FF Laderholz
          FF Mardorf
            FF Metel
              FF Nöpke
                FF Otternhagen
                  FF Schneeren
                    FF Suttorf
                      FF Welze
                        FF Wulfelade
                          IuK-Einheit Neustadt
                            THW OV Wunstorf
                              FF Linsburg LK Nienburg
                                FF Espelkamp (NRW)
                                  THW OV Langenhagen
                                    SEG DRK Neustadt
                                      Stab Stadtfeuerwehr

                                        Einsatzbericht

                                        Pressebereicht Stadtfeuerwehr:

                                        Am 03.09.2022 fand im Grinderwald nördlicher der Ortschaft Schneeren eine Waldbrandübung der Stadtfeuerwehr Neustadt und des Technischen Hilfswerk statt. Das Szenario war folgendes. Nach einer längeren Hitzeperiode ist im Grinderwald ein Buschbrand entfacht. Durch die anhal-
                                        tende Hitze und dem daraus resultierten ausgetrockneten Unterholz und Boden breitete sich das Feuer rasch aus. Es entsteht ein großer Waldbrand. Geübt wurden die Zusammenarbeit der Organisationen und Kennen und Einsetzen der Fähigkeiten.

                                        Um 08:30 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort um mit dem Aufbau der Übung zu beginnen. Unter anderem Kräfte vom THW und der Feuerwehr Espelkamp aus Nordrhein-Westfalen. Ab 10:30 Uhr wurden dann Ortsfeuerwehren aus Neustadt und Steimbke alarmiert. Da der simulierte
                                        39 Hektar Waldbrand so groß war, wurden 5 Einsatzabschnitte gebildet. Es gab die Einsatzab-
                                        schnitte Wassertransport/Übergabe, Brandbekämpfung, Riegelstellung, Wasserentnahme und Bereitstellungsraum. Im Abschnitt Brandbekämpfung waren zwischenzeitlich 24 D Rohre im Einsatz. Desweitern war in diesem Einsatzabschnitt der Erprobungsabrollbehälter-Vegetationsbrandbekämpfung des Landes Niedersachsen im Einsatz. Dieser war mit reichlich Material für die Ve-
                                        getationsbrandbekämpfung bestückt bspw. mit einer Tragkraftspritze und Kleinlöschmitteln.
                                        Extra für die Übung eingeladen wurde die Feuerwehr Espelkamp aus dem Kreis Minden-Lübbecke mit dem Hytrans Fire System (HFS) des Landes NRW. Dieses System ist eine Großpumpe
                                        für unter anderem die lange Wasserförderung. Das System auf einem Abrollbehälter beinhaltet auch das Schlauchmaterial. Die Feuerwehr hat mit ihrem System eine 2 km Schlauchleitung gelegt, mit der Pumpe wurde 3500 l/min Wasser von einem Kiesteich zur Einsatzstelle gefördert.

                                        Das Technische Hilfswerk (THW) hat auch eine Hochleistungspumpe für die Wasserversorgung
                                        aufgebaut. Diese hat bei der Übung 1500 l/min gefördert, die Pumpe hat eine maximale Leistung
                                        von 5000 l/min. Weitere Helfer vom THW haben sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte ge-
                                        kümmert.
                                        Die Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus und Sebastian Lechner sowie Vertreter des Innenmi-
                                        nisteriums, des Landesforst Niedersachsen, der Polizei, des Johanniters Wunstorf und Vertreter
                                        der Städte Garbsen und Wunstorf haben sich ein Bild der Übung gemacht. Und haben Gespräche mit Beteiligten geführt.

                                        Seitens des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr viel die Bilanz der Übung, positiv aus.
                                        Die Führung der beiden Hilfsorganisationen betonte bei der Nachbesprechung, die gute Zusammenarbeit.

                                        Ausgearbeitet wurde die Übung von Oliver Gerholz (Feuerwehr) und Sebastian Brock.

                                        Es waren 270 Einsatzkräfte unter der Führung vom Stadtbrandmeister Torben Klingemann bis 17
                                        Uhr im Einsatz. Vor Ort waren die Ortsfeuerwehren Borstel, Büren, Eilvese, Laderholz, Mardorf, Metel, Neustadt, Nöpke, Otternhagen, Schneeren, Suttorf, Welze, Wulfelade und aus der Samtgemeinde Steimbke die Ortsfeuerwehr Linsburg. Ebenso vor Ort waren die Informations- und
                                        Kommunikationseinheit Neustadt, der Stab der Stadtfeuerwehr Neustadt. Der Regionsbrandab-
                                        schnittsleiter 1 Lars Schwieger hat die Übung auch mit verfolgt. Sowie auch der stv. Stadtbrandmeister Christian Brandt.

                                        Die Feuerwehr Espelkamp (NRW) mit dem Hytrans Fire System (HFS) waren auch an der Übung
                                        beteiligt. Sowie die Schnelle Einsatz Gruppe vom Deutschen Roten Kreuz Neustadt.

                                        Das Technische Hilfswerk war mit dem Ortsverband Wunstorf und dessen Zugtrupp und der Fachgruppen Notstrom/Notinstandhaltung und Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen bei der Übung dabei. Und der THW Ortsverband Hannover/Langenhagen war mit der Fachgruppe Notstrom/Notinstandsetzung, Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen und Fachgruppe Logistik/Versor-
                                        gung ebenfalls vor Ort.

                                         

                                        sonstige Informationen

                                        Einsatzbilder