Person in Eis eingebrochen

Wasserrettung
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Einsatzort Details

Neustadt - Mardorf, Lüttjenmardorf
Datum 20.12.2022
Alarmierungszeit 12:15 Uhr
Alarmierungsart Funk
eingesetzte Kräfte

FF Neustadt
FF Mardorf
    Tauchergruppe FF Lohnde
      Tauchergruppe FF Lehrte
        Tauchergruppe FF Burgdorf
          Tauchergruppe FF Sehnde
            Wasserrettung Steinhude
              FF Wunstorf
                Taucher DLRG Rehburg
                  BF Hannover Tauchergruppe Wache 4
                    Drohneneinheit FF Garbsen
                      Drohneneinheit DLRG Wedemark

                        Einsatzbericht

                        Pressemitteilung Stadtfeuerwehr Wunstorf

                        Eine Passantin hat gegen 10:30 Uhr heute Vormittag eine Person auf dem Steinhuder Meer, mehrere Hundertmeter vom Ufer Mardorf entfernt, ins Eis einbrechen gesehen. 

                        Daraufhin alarmierte Sie die Feuerwehr. 
                        Das Hovercraft der Feuerwehr Steinhude machte sich auf dem Weg, dieses Luftkissenfahrzeug ist speziell zur Eisrettung gedacht, da es sowohl auf Eis, als auch auf Wasser fahren kann und somit auf dem heute nur zum Teil gefrorenen Gewässer als einziges motorisiertes Fahrzeug unterwegs sein konnte  
                        Zeitgleich fuhren die Kräfte mit der Drohne aus Wunstorf, welche kurz zuvor ihren Einsatz beim Brand in der Neustädter Innenstadt beendet hatten, das Mardorfer Ufer an. 
                        Zum Zeitpunkt des Eintreffens der ersten Kräfte war bereits keine Person mehr auf dem Eis zu sehen. Aufgrund eines Fotos einer Zeugin konnte der Suchbereiche jedoch eingegrenzt werden. 
                        Alle verfügbaren Taucher- und Eisrettungseinheiten der Region Hannover, der Polizeihubschrauber und die DLRG aus zwei Bereichen sowie weitere Feuerwehrkräfte aus der Stadt Neustadt wurden hinzugezogen. 
                         
                        Da kein Zweifel an der Meldung bestand, der Suchbereich eingegrenzt war und die Überlebenschancen auch wenige Stunden nach dem Ereignis laut Notarzt noch gut sind, haben wir uns für einen maximalen Ansatz an Kräften entschieden. 
                         
                        Insgesamt vier Drohnen kontrollierten das Eis aus der Luft, verdächtige Punkte wurden an die Kräfte im Wasser und auf dem Eis weitergegeben. 
                         
                        Zeitgleich waren mehrere Taucher, Eisretter, und das Hovercraft im Einsatz und haben jeden möglichen Punkt und jedes Loch in der Eisdecke kontrolliert.
                         
                        Insgesamt waren rund 100 Rettungskräfte beteiligt. 
                        Nach mehr als fünf Stunden wurde der Einsatz abgebrochen, da aus medizinischer Sicht keine Überlebenschancen mehr bestanden und eine Suche im Dunkeln für die Einsatzkräfte keine Erfolgsaussicht hatte. 
                         
                        Auch wenn ein abgebrochener Einsatz alle Beteiligten mit einem mulmigen Gefühl nach Hause fahren ließ, möchten wir dennoch das reibungslose Zusammenspiel von teilweise landkreisübergreifenden Einheiten von Feuerwehr, DLRG, Polizei und Rettungsdienst lobend erwähnen. 
                         
                         

                        sonstige Informationen

                        Einsatzbilder

                         
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