Einsatzbericht
Pressemitteilung Feuerwehr Wunstorf:
Um 18:45 Uhr wurden die Feuerwehren Wunstorf, Klein Heidorn, Bokeloh und die ELO (EinsatzLeitung Ort) zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im ehemalischen Schwesternwohnheim der Psychiatrie alarmiert.
Als das erste Fahrzeug eintraf, drangen Hilfe-Rufe aus dem Gebäude, Personen standen am Fenster, Verletzte waren zu sehen. Vermeintlich brennende Wäschetrockner im Keller sorgten für Verrauchung und abgeschnittene Fluchtwege.
Weitere Kräfte wurden alarmiert, darunter die Feuerwehr Neustadt am Rübenberge mit einem Löschzug sowie die Schnell-Einsatzgruppe der Johanniter Wunstorf zur Behandlung der Verletzten.
Erst im Verlauf wurde den Kräften klar, es handelt sich um eine unangekündigte Übung.
Während sich Atemschutztrupps zur Rettung der Personen aus dem Rauch auf den Weg machten, rettete die Drehleiter die am Fenster stehenden Verletztendarsteller der Realistischen Unfalldarstellung aus Langenhagen.
Aus der Ferne begutachteten Übungsleiter Dennis Heidorn (stv. Ortsbrandmeister), sowie der Stadtbrandmeister Martin Ohlendorf, Ortsbrandmeister Sven Möllmann, Leiter Ordnungsamt Markus Saars und der Pressesprecher Marvin Nowak den Ablauf.
Neben der Meldekette innerhalb des KRH wollte die Feuerwehr zum Jahresende auch den Ausbildungsstand der eigenen Leute und das Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst überprüfen.
„Kleinere Fehler gilt es im Nachgang zu besprechen und abzustellen, im Großteil bin ich mit dem Einsatz der Feuerwehr sehr zufrieden.“, zog Heidorn sein Fazit.
Insgesamt 50 Kräfte der Feuerwehr, dazu der Rettungsdienst und 10 Verletztendarsteller waren an der Übung beteiligt.
Die Feuerwehr dankte zum Schluss den Beteiligten und dem KRH für die Übungsmöglichkeit, so haben beide Seiten die Möglichkeiten ihre Abläufe zu verbessern.