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eingesetzte Kräfte
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Eine Großübung beschäftigte die Feuerwehren des Stadtgebietes an diesem Nachmittag.
Das Übungsszenario sah vor, dass eine Biogas-Anlage explodiert sei. Durch die Explosion brach Feuer in zwei angrenzenden Gebäuden aus. In einem der Gebäude hielten sich zum Zeitpunkt der Explosion 8 Kinder auf, die einen Geburtstag feierten. Ihnen wurde der Fluchtweg durch Feuer und Rauch abgeschnitten. Das Feuer drohte zeitgleich schon auf angrenzende Gebäudeteile überzugreifen. Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden zur Menschenrettung eingesetzt, parallel wurde von außen mit mehreren Strahlrohren und einem Wenderohr von der Drehleiter aus eine Ausbreitung verhindert. Im zweiten Gebäude wurde ebenfalls eine Person, dargestellt von einer Übungspuppe, vermisst. Diese war unter "herabgefallenen" Balken in einer Ecke des Gebäudes eingeklemmt und musste von Atemschutztrupps aus dieser Situation befreit werden. Zeitgleich verhinderten Kameraden von außen mit zwei Strahlrohren das Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bäume, um eine Ausbreitung in Richtung eines benachbarten Gebäudes zu verhindern.
Neben der Ortsfeuerwehr Vesbeck beteiligten sich auch die Ortsfeuerwehren Mandelsloh, Neustadt, Helstorf, Niedernstöcken und Esperke, sowie die IuK-Einheit, die Verpflegungsgruppe aus Poggenhagen und die FTZ Neustadt an dieser Übung. Die geretteten Gäste des Kindergeburtstages, dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Schneeren, wurden nach ihrer Rettung von der SEG des DRK Neustadt betreut.
Die Verantwortlichen zogen nach Abschluss der Übung eine weitgehend positive Bilanz. Kleinere Fehler wurden entdeckt und angesprochen. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ortsfeuerwehren und dem DRK funktionierte hervorragend. Besonderen Dank richtet das Organisationsteam um Vesbecks Ortsbrandmeister André Willer an die Familie Holubarsch, die das Übungsgelände zur Verfügung stellte.
Die Pressesprecher aus der Region Hannover, nahmen mit Gästen aus den Landkreisen Hildesheim und Hameln-Pyrmont ebenfalls an dieser Übung teil, und übten in zwei Teams à 3 Personen den Umgang mit Medienvertretern bei Einsatzlagen mit großem Medieninteresse und den Betrieb einer Pressestelle. Dies war der praktische Teil des Moduls III der Seminarreihe für Feuerehrpressesprecher - Pressearbeit bei Einsätzen mit großem Medieninteresse. Hierfür trafen Sie sich bereits ab 09:00Uhr im Feuerwehrgerätehaus Mariensee. Ein theoretischer Teil in dem die Besonderheiten der Pressearbeit bei Einsätzen mit großem Medieninteresse, einen Fallbeispiel aus der Vergangenheit und das Konzept für die Pressearbeit bei Einsätzen mit großem Medieninteresse des Regionsfeuerwehrverbandes den Teilnehmern vorgestellt wurde. Die Umsetzung dieses Konzeptes wurde anschließend während der Einsatzübung in Vesbeck geübt um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, das Konzept in der Praxis zu bewerten und als Grundlage für die Arbeit in ihrer Kommune Ideen und Anregungen mitnehmen zu können. Das Organisationsteam um Regionspressewart Armin Jeschonek zog aus diesem Seminar eine positive Bilanz. Verpflegt wurden die Seminarteilnehmer von der Ortsfeuerwehr Mariensee.
Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte an dieser Übung beteiligt.